Empfohlene Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität, die durch eine lokale Aktionsgruppe (LAG), also eine LEADER-Region, sowie auf kommunaler Ebene umgesetzt werden können:

  • Förderung des sozialen Miteinanders
  • Etablierung bzw. Bewahrung einer Kultur der gegenseitigen Hilfeleistung, zu der auch das miteinander Fahren gehört 
  • Thematisierung der Mobilitätsversorgung, dies kann z.B. auch durch das Aufstellen von Mitfahrbänken geschehen
  • Motivierung zur Nutzung bestehender ÖPNV-Angebote, z.B. durch den Einsatz von Mobilitätslotsen
  • Engagement im örtlich zuständigen Fahrgastbeirat
  • Kontaktpflege zum zuständigen Verkehrsanbieter, um punktuelle Verbesserungsvorschläge zum Schließen von Mobilitätslücken und Erhöhung der Zugänglichkeit einzubringen

Zum Schließen von Lücken in der Mobilitätsversorgung wird im nächsten Schritt erst die Schaffung neuer, passender Angebote empfohlen. Dazu sollte bei einer Gruppe von mehr als drei Personen pro Ortsteil ein regelmäßig auftretender Bedarf erkannt worden sein, der nicht mehr allein durch sporadische Hilfeleistungen von Mitbürgern, ÖPNV-Angeboten oder kommerziellen Anbietern abgedeckt werden kann. 

  • Ausweitung der Angebote eines, möglicherweise in einer Nachbargemeinde schon bestehenden Fahrdienstes oder Bürgerbusses
  • Aufbau eines eigenen ehrenamtlichen Hol-und Bringdienstes oder Fahrdienstes
  • Einrichtung eines eigenen Bürgerbusses

 

Eher außerhalb der direkten Einflussmöglichkeiten der LEADER-Regionen und Kommunen liegt die  

Verbesserung von ÖPNV-Angeboten