Logo des LEADER-Kooperationsprojektes Mobilität auf dem Lande

Ergebnisse des LEADER-Kooperations-Projekts

Mobilität auf dem Lande (MadL)

(Hinweis: Durch einen Klick blau hinterlegte Begriffe erfahren Sie mehr. Unterstrichene Links führen auf externe Webseiten.)

Mehr Mobilität
Möglichkeiten zur Verbesserung der Mobilitätsversorgung

Weniger Verkehr
Möglichkeiten zur Verringerung der Verkehrsbelastungen 

Im ländlichen Raum deckt der ÖPNV mit den traditionellen Angeboten Bahn und Bus die Mobilitäts-bedürfnisse der Bevölkerung zeitlich und räumlich nur unzureichend ab. Davon sind besonders jene Gruppen betroffen, die kein Auto nutzen können, z. B. Jugendliche, ältere Menschen und Migranten.

Um die Mobilität für alle Generationen unabhängig vom Einkommen und dem Alter sichern zu helfen, gilt es, an innovativen und integrierten Mobilitätskonzepten zu arbeiten.

 

Was wir brauchen ist mehr Mobilität bei weniger Verkehr!

 

Die Frage nach der Mobilitätsversorgung von Menschen im ländlichen Raum stellt sich bei den sich rasant verändernden Rahmenbedingungen immer wieder aufs Neue. Das heißt unter anderem:

Bestehende Verkehrssysteme sind oft nicht ausgelastet und

wenig miteinander vernetzt. 

Gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sollten im Rahmen des Kooperationsprojektes Möglichkeiten der Regionalentwicklung zur Verknüpfung von Angeboten und die Anwendbarkeit von alternativen Mobilitätsmodellen aufgezeigt werden, um Lücken in der Mobilitätsversorgung zu schließen.

Dazu zählen unter anderem Bürgerbusse, Mitfahr- oder , aber auch eine bessere Kommunikation der bestehenden Angebote, z.B. im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs.

 

 Gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Hessen im Rahmen des EU-Programms LEADER


 

Beteiligte:

 

Träger des Projektes:

Stadt Frankenberg, Bürgermeister Rüdiger Heß

 

Kooperationspartner, sechs LEADER-Regionen aus Hessen, Projektsteuerung:  

 

Diemelsee-Nordwaldeck

Stefanie Koch

Burgwald-Ederbergland

Stefan Schulte

Kellerwald-Edersee

Lisa Küpper

Lahn-Dill-Bergland

Marion Klein

Lahn-Dill-Wetzlar

Mercedes Bindhardt

Marburger Land

Alexandra Klusmann

 

Beteiligte Landkreise:

Lahn-Dill-Kreis

Marburg-Biedenkopf 

Waldeck-Frankenberg

 

Beteiligte Verkehrsverbünde:

Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH (VLDW), Kira Lampe und Jana Hollaender

Regionaler Nahverkehrsverband Marburg-Biedenkopf (RNV), Gerhard Born           

Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF), Dr. Olaf M. Winter

 

Beteiligte Fachberater aus den Bereichen Wirtschaftsförderung, Energie und Klimaschutz:

Meike Menn

Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises

Wirtschaftsförderung, Tourismus, Partnerschaften und europäische Beziehungen

 

Ingo Dorsten

Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises

Energie- und Klimaschutzmanager

 

Thomas Madry

Landkreis Marburg-Biedenkopf

Fachbereich Ländlicher Raum und Verbraucherschutz

Fachdienst Klimaschutz und Erneuerbare Energien

 

Begleitung durch Experten für Verkehrspolitik, Verkehrsplanung und Raumentwicklung:

Prof. Dr. Matthias Gather

Professor für Verkehrspolitik und Raumplanung an der Fakultät Wirtschaft-Logistik-Verkehr, Fachhochschule Erfurt

 

Dipl.-Geogr. Yvonne Winter, Planungsbüro gartissimo, Fulda

Dr.-Ing. Kyoko Sust-Iida, Ingenieurbüro für Nachhaltige Entwicklung sustain!, Fulda

Moderation:

Alexander Sust, Ingenieurbüro für Nachhaltige Entwicklung sustain!, Fulda

 

Zeitraum:

Januar-September 2016

  


Hintergrund des Projektes - Ziele 

Das Projekt „Mobilität auf dem Lande“ verfolgt allgemein folgende Ziele:

  • die Verbesserung der Mobilität insbesondere von weniger mobilen Einwohnern (v.a. jungen und älteren Menschen) durch Nutzerorientierte Verbesserungsmaßnahmen oder innovative, ergänzende Angebote
  • die Verbesserung des Klimaschutzes durch eine Senkung der CO2-Emmission als Folge einer besseren PKW-Auslastung (Gemeinschaftliche Mobilität, wie Pendler-Fahrgemeinschaften oder öffentliche Mitnahmeangebote)

Hintergrund: Im ländlichen Raum deckt der ÖPNV mit den traditionellen Angeboten Bahn und Bus (und tlw. AST) die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung zeitlich und räumlich nur unzureichend ab. Davon sind besonderes jene Gruppen betroffen, die kein Auto nutzen können, z.B. Jugendliche, ältere Menschen und Migranten. Der demographische Wandel wird dieses Problem weiter verschärfen. Tendenziell reduziert sich das Dienstleistungsangebot vor Ort. Gleichzeitig hat die öffentliche Hand immer größere Probleme, Geld zur Finanzierung des ÖPNVs aufzubringen, zumal bei rückläufigem Schülerverkehr. Aufgrund der Bevölkerungs- und Armutsprognosen besteht zudem das Risiko, dass sich immer mehr ältere Menschen zukünftig kein Auto leisten können. Ein weiterer Anlass für das Projekt ist der hohe Anteil der Mobilität an den CO2-Emmissionen, besonders im ländlichen Raum. Das Projekt soll daher auch zum Klimaschutz beitragen.

Chancen für die Verbesserung der Mobilität bieten u.a. neue und flexiblere Mobilitätsformen, die sich stärker an Nutzerbedürfnissen orientieren, und alternativ oder ergänzend zum klassischen ÖPNV schon in anderen ländlichen Regionen erprobt sind.

Umsetzungsplanung: Im Rahmen der Kooperation „Mobilität auf dem Lande (MadL)“ soll im ersten Schritt eine Konzeptstudie von Januar bis September 2016 durchgeführt werden. Anfang 2017 folgt die Umsetzungsphase. Das Projekt begleitet eine Lenkungsgruppe, der die Regionalmanager der LEADER-Gruppen, die Mobilitätsmanager in den Landkreisen sowie die Beauftragten für bürgerschaftliches Engagement und Klimaschutz angehören. Außerdem soll eine wissenschaftliche Begleitung über beide Phasen erfolgen.

Weitere Informationen zum Projekt: Mobilität auf dem Lande

Der Milieu-Ansatz in der Mobilitätsforschung

(ausgewählte Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt "mobility2know_4_ways2go, ein Projekt der Technischen Universität Wien, Fachbereich Soziologie unter Leitung von o.Univ.Prof. mag.rer.soc.oec. Dr.phil. Jens S. Dangschat)

 


 

Rückblick über Veranstaltungen im Rahmen des Kooperationsprojektes

 

Auftaktveranstaltung des Projektes "Mobilität auf dem Lande" in der Stadt Frankenberg 21.03.2016

 

Auftaktveranstaltung in der Ederberglandhalle in Frankenberg am 21. März

Die LEADER-Regionen Burgwald-Ederbergland, Diemelsee-Nordwaldeck, Kellerwald-Edersee, Lahn-Dill-Bergland, Lahn-Dill-Wetzlar und das Marburger Land haben sich auf dem Gebiet der Landkreise Waldeck-Frankenberg, Marburg-Ederbergland, Lahn-Dill zum Kooperationsprojekt „Mobilität auf dem Lande“ zusammengeschlossen. Zweck der Kooperation ist die Weiterentwicklung bzw. Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum.

Das Vorhaben wird von einer Lenkungsgruppe koordiniert, der die RegionalmanagerInnen der LEADER-Gruppen, die Mobilitätsmanager der Landkreise sowie die Beauftragten für bürgerschaftliches Engagement und Klimaschutz angehören. Das Projekt soll im Jahr 2016 umgesetzt werden. Die Trägerschaft für das Vorhaben hat die Stadt Frankenberg übernommen.

Komplette Pressmitteilung mit der Ankündigung der Auftaktveranstaltung ansehen

 

 

Die Projektpartner im Überblick v.l. Mercedes Bindhardt (Region Lahn-Dill-Wetzlar), Bernd Wecker (Region Diemelsee-Nordwaldeck), Marion Klein (Region Lahn-Dill-Bergland), Lisa Küpper (Region Kellerwald-Edersee), Stefan Schulte (Region Burgwald-Ederbergland), Alexandra Klusmann (Region Marburger-Land), Dr. Ing. Kyoko Sust-Iida (sustain! Fulda), Rudiger Heß (Bürgermeister der Stadt Frankenberg)

 

 

 

Auftaktveranstaltung in der Ederberglandhalle in Frankenberg am 21. März

 

Woher sind Sie heute angereist ?

Bürgermeister Rüdiger Heß (Stadt Frankenberg) an der Karte des Projektgebietes  

                                                    

 

Mobilitätssicherung in ländlichen Räumen - theoretische Grundlagen und Handlungsansätze.

Ein Vortrag von Prof. Dr. Matthias Gather (Fachhochschule Erfurt)

Hier der komplette Vortrag zum Download

 

Diskussion der einzelnen Themen in kleineren Arbeitsgruppen, hier zum Thema "Sharing-Modelle"

 

Präsentation der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen, hier zum Thema "Bürgerbusse" durch die Regionalmanagerin der Region Kellerwald-Edersee Lisa Küpper

 

Workshops in den einzelnen Regionen

 

Informationen zu den Ergebnissen der einzelnen Workshops in den Regionen erhalten Sie über das jeweilige Regionalmanagement, die Kontaktinformationen sind im folgenden aufgeführt.

 

Samstag. 23.04.2016

14.00-18.00 Uhr in Diemelsee

Region Diemelsee– Nordwaldeck

Stefanie Koch Tel.: 06454 9119 78

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Samstag, 21.05.2016

14.00-18.00 Uhr in Bad Wildungen

Region Kellerwald– Edersee

Lisa Küpper

Tel.: 05621 96946-20

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Freitag, 24.06.2016

15.00-18.00 Uhr in Bad Endbach Region Lahn-Dill-Bergland Marion Klein

Tel.: 02776 80117

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Dienstag, 05.07.2016

15.00-18.00 Uhr im Kreishaus in Wetzlar

Region Lahn-Dill-Wetzlar

Mercedes Bindhardt Tel.: 06442 9344 10

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Planspiel/Workshop am 6. September 2016 in Stadtallendorf

Kooperationsveranstaltung mit den LAGs Burgwald-Ederbergland, Lahn-Dill-Bergland, Marburger-Land und Lahn-Dill-Wetzlar

In ländlichen Regionen ist es eine große Herausforderung, die Erreichbarkeit von Versorgungseinrichtungen sicherzustellen.

In einem fiktiven Szenario wollen wir deshalb in "Musterdorf" in mehreren Kleingruppen die Umsetzung eines Mitfahrsystems von der Idee bis zur Umsetzung durchspielen.

Willkommen sind alle Interessierten, die sich mit dem Thema Mobilität in ihrer Region auseinandersetzen. Unterstützt werden Sie von Experten aus Verwaltung, Politik und

Verkehrsunternehmen.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie über den folgenden externen Link